Schwimmtraining in Einsatzklamotten

  • Nachrichten
  • Übungen
  • Meldungen
  • Pressemitteilungen

Bargteheide,

Bei Einsätzen in oder am Wasser kann es immer passieren, dass eine Einsatzkraft versehentlich ins Wasser fällt oder das Wasser tiefer ist als gedacht. Vergangene Woche lernten die Ahrensburger THW-Kräfte im Beisein der DRLG, wie man sich dabei richtig verhält - und gingen dafür im Bargteheider Freibad ins Wasser.

Ende Mai ging es für die Helferinnen und Helfer des THW Ahrensburg ins Freibad in Bargteheide. Dies allerdings nicht in Badeklamotten, sondern im Multifunktionalen Einsatzanzug (MEA) - der Einsatzbekleidung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Da das Arbeiten im und am Wasser zu den Einsatzoptionen des THW gehört, kann es nicht schaden, wenn die Einsatzkräfte wissen, wie es sich anfühlt, falls bei solch einem Einsatz mal etwas schief geht und sie beispielsweise ins Wasser fallen oder die Wathose voll läuft. Und natürlich was dann zu tun ist! Im Beisein der DLRG aus Bargteheide stiegen und fielen die Ahrensburger THW-Kräfte in verschiedenen Szenarien in das Schwimmbecken des Bargteheider Freibades. Mal mit Schwimmweste, mal ohne Schwimmweste. Mal mit Rettungsring, mal ohne Rettungsring. Mal mit dem alten Einsatzanzug, mal mit dem neuen MEA 2.0. Und auch wie es sich anfühlt, wenn das Wasser tiefer ist als die Wathose hoch und voll läuft wurde getestet. Da hatten einige Helfer ganz schön die Büx voll - im übertragenden Sinne natürlich. Denn letztendlich war es für alle Beteiligten ein feuchtfröhlicher Dienst und alle hatten augenscheinlich sehr viel Spaß.

Vielen Dank an die DLRG und das Freibad Bargteheide!

 

Das Technische Hilfswerk in Ahrensburg

Zum gesetzlichen Auftrag des THW gehört die technische Hilfe im Bevölkerungsschutz, technische Hilfe im Ausland im Auftrag der Bundesregierung und technische Hilfe der örtlichen Gefahrenabwehr. Um diesen Aufgaben nachzukommen, engagieren sich die knapp 88.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in 668 THW-Ortsverbänden. Der Ortsverband Ahrensburg ist einer von ihnen. Ihm gehören rund 50 aktive Helferinnen und Helfer an. In der Jugend- und der Minigruppe sind zudem über 45 Jugendliche zwischen 6 Jahren und 18 Jahren aktiv, wo sie spielerisch an die Aufgaben des THW herangeführt werden und handwerkliche Fähigkeiten, Sozialverhalten und vieles mehr lernen. Ehrenamtlich engagieren kann sich jede und jeder ab dem sechsten Lebensjahr, nach oben gibt es keine Altersgrenze.

Das Einsatzspektrum vom Technischen Hilfswerk ist vielfältig - von der Hilfe bei Umweltkatastrophen, einsturzgefährdeten Gebäuden bis hin zur Ausleuchtung oder auch Notstromversorgung. Jeder THW-Ortsverband besitzt neben einer Bergungsgruppe auch eine Fachgruppe Notversorgung & Notinstandsetzung sowie jeweils mindestens eine weitere, spezialisierte Fachgruppe. In Ahrensburg sind dieses die Fachgruppe Elektroversorgung sowie die Fachgruppe Infrastruktur. Außerdem ist dem Zugtruppe eine Drohnen-Einheit angegliedert. Da in den umliegenden Ortsverbänden weitere Fachgruppen wie Führung/Kommunikation, Wasserschaden/Pumpen oder Räumen positioniert sind, können bei Bedarf schnell und unkompliziert die passenden Einheiten hinzu alarmiert werden. Durch dieses System erstreckt sich der Einsatzradius nicht nur auf die Stadt Ahrensburg oder das südliche Schleswig-Holstein, sondern vereinzelt sogar auf das gesamte Bundesgebiet. Auch Auslandseinsätze sind möglich.

Bilder zur Meldung

Hinweis

Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.