Hamburg, 10.07.2022, von Sönke Thomsen

Streckenabsicherung beim Triathlon in Hamburg

Über 10.500 Hobbysportler traten in Hamburg bei der diesjährigen Auflage des weltgrößten Triathlons an. Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk aus Ahrensburg sicherten die Veranstaltung am Streckenrand ab.

Der Triathlon gehört seit Jahren zum festen Bestandteil der jährlichen Sportveranstaltungen in Hamburg und gilt als der größte Triathlon der Welt. Über zwei Tage traten dabei in diesem Jahr rund 10.500 Hobbysportler und etwa 120 Elitesportler aus aller Welt über verschiedene Distanzen an. Die Sprintdistanz besteht aus 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen, die olympische Distanz geht über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Gestartet wird traditionell mit einem Sprung in die Alster. Nach dem Schwimmen geht es für die Freizeitsportler mit dem Rad mehrere Runden auf einen Rundkurs entlang der Hafenkante, vorbei am Fischmarkt bis hin nach Altona. Zum Abschluss laufen die Sportler entlang der Außen- und Binnenalster.

Sicherheit am Streckenrand

Am Sonntag bekamen die Amateur- und Elitesportler die Möglichkeit sich auf der Olympischen Distanz zu versuchen. Die Helfer des Technischen Hilfswerk aus Ahrensburg sicherten dabei einen Teil der Amateurstrecke ab. Die Einsatzkräfte standen in den Straßen Bellevue und Scheffelstraße, genau am Wendepunkt der Laufstrecke. Den Blick auf die Alster konnten die eingesetzten Kräfte dabei allerdings nur bedingt genießen: Die Aufgabe der Helfer war es dafür zu sorgen, dass keine Rad- und Autofahrer auf die gesperrte Strecke fahren und Gefahrenstellen im Streckenbereich zu beseitigen. Dabei fungieren sie auch als Ansprechpartner für Anlieger und Verkehrsteilnehmer, die an den Absperrungen.

Das Technische Hilfswerk in Ahrensburg

Der Ortsverband Ahrensburg ist einer von bundesweit 668 Standorten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Ihm gehören rund 50 aktive Helferinnen und Helfer an. In der Jugend- und der Minigruppe sind zudem über 45 Jugendliche zwischen 6 Jahren und 18 Jahren aktiv, wo sie spielerisch an die Aufgaben des THW herangeführt werden und handwerkliche Fähigkeiten, Sozialverhalten und vieles mehr lernen.

Das Einsatzspektrum vom Technischen Hilfswerk ist vielfältig - von der Hilfe bei Umweltkatastrophen, einsturzgefährdeten Gebäuden bis hin zur Ausleuchtung oder auch Notstromversorgung. Jeder THW-Ortsverband besitzt neben einer Bergungsgruppe auch eine Fachgruppe Notversorgung & Notinstandsetzung sowie jeweils mindestens eine weitere, spezialisierte Fachgruppe. In Ahrensburg sind dieses die Fachgruppe Elektroversorgung sowie - ganz neu - die Fachgruppe Infrastruktur. Außerdem ist dem Zugtruppe eine Drohnen-Einheit angegliedert. Da in den umliegenden Ortsverbänden weitere Fachgruppen wie Führung/Kommunikation, Wasserschaden/Pumpen oder Räumen positioniert sind, können bei Bedarf schnell und unkompliziert die passenden Einheiten hinzu alarmiert werden. Durch dieses System erstreckt sich der Einsatzradius nicht nur auf die Stadt Ahrensburg oder das südliche Schleswig-Holstein, sondern vereinzelt sogar auf das gesamte Bundesgebiet. Auch Auslandseinsätze sind möglich.


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