Hamburg, 15.07.2018, von Sönke Thomsen

Triathlon in Hamburg und das THW mittendrin statt nur dabei

Auch in diesem Jahr sicherten Hunderte Helfer vom Technischen Hilfswerk den Triathlon in Hamburg ab. Während die ehrenamtlichen Helfer des Ortsverbandes Ahrensburg zur Absicherung am Streckenrand standen, nahm einer der Helfer als Sportler über die Olympische Distanz teil.

Absicherung des Triathlon in Hamburg.

Der Triathlon gehört seit Jahren zum festen Bestandteil der jährlichen Sportveranstaltungen in Hamburg und gilt als der größte Triathlon der Welt. Über zwei Tage treten knapp 10.000 Hobbysportler und etwa 120 Elitesportler aus aller Welt über verschiedene Distanzen an. Schwimmen, Radfahren und Laufen stehen dabei auf dem Programm.

Anders als sonst sicherten die Ahrensburger THW-Helfer die Sprintdistanz am Samstag nicht ab. Die Sprintdistanz besteht aus 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Gestartet wird traditionell mit einem Sprung in die Alster. Nach dem Schwimmen geht es für die Freizeitsportler mit dem Rad mehrere Runden auf einen Rundkurs entlang der Hafenkante, vorbei am Fischmarkt bis hin nach Altona. Zum Abschluss laufen die Sportler entlang der Außen- und Binnenalster. Im Anschluss an die Jedermänner gehen die Elitesportler in einem Kurs rund um die Binnenalster über die Sprintdistanz an den Start.

Sicherheit am Streckenrand

Am Sonntag bekamen die Amateur- und Elitesportler die Möglichkeit sich auf der Olympischen Distanz zu versuchen. Diese geht über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Die Strecke für die Jedermänner ist hier weitgehend identisch, wurde lediglich um eine zusätzliche Runde um den Kurs und um die Palmaille erweitert. Die Straße Palmaille war es auch, die die ehrenamtlichen Helfer des THW-Ortsverbandes Ahrensburg am Sonntag absicherten. Hier kamen die Sportler insgesamt drei Mal in beiden Fahrtrichtungen vorbei. Aufgabe der Helfer ist es für die Sicherheit am Streckenrand zu sorgen und im Falle von Unfällen Erste Hilfe zu leisten. Von 6.00 Uhr bis 13.00 Uhr war die Radstrecke für andere Verkehrsteilnehmer gesperrt.

Super Ingo, nicht Diesel

Schon fast Tradition ist es auch, dass die Ahrensburger Helfer nicht nur an der Strecke stehen, sondern sich auch aktiv als Sportler an den Veranstaltungen in der Hansestadt beteiligen. So trat der Verwaltungsbeauftragte Ingo Hardt am Sonntag über die Olympische Distanz an. Ingo Hardt überquerte nach 02 Stunden, 38 Minuten und 39 Sekunden die Ziellinie und erreichte damit Platz 1065, in seiner Altersklasse sogar Platz 216. In Anbetracht der knapp 6000 Teilnehmer an diesem Sonntag eine respektable Leistung.

In zwei Wochen geht es weiter

Bereits in zwei Wochen werden die THW-Kräfte zusammen mit vielen anderen Hilfsorganisationen und der Polizei wieder auf den Hamburger Straßen für die Sicherheit von Sportlern sorgen. Dann findet in der Hansestadt zum zweiten Mal der Iron Man statt, der den Sportlern noch einmal etwas mehr abverlangt. Etwa vier Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, gefolgt von einem kompletten Marathon über knapp 42 Kilometern gilt es dann zu bewältigen.


  • Absicherung des Triathlon in Hamburg.

  • Absicherung des Triathlon in Hamburg.

  • Ingo Hardt, Verwaltungsbeauftragter beim THW Ahrensburg, war aktiv dabei.

  • Ingo Hardt, Verwaltungsbeauftragter beim THW Ahrensburg, war aktiv dabei.

  • Absicherung des Triathlon in Hamburg.

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